Kurioses über Früchte und Gemüse

Nektarinen von Pfirsichbäumen

Pfirsichbäume können auch Nektarinen tragen und umgekehrt. Ursache dafür ist, dass die glatte Haut der Nektarine ein rezessives genetisches Merkmal ist. Es tritt also in manchen Generationen nicht auf. Wer auf die Figur achtet, sollte lieber zu Pfirsichen statt zu Nektarinen greifen. Sie enthalten vier Gramm weniger Zucker pro Stück

Blutreinigung aus der Natur

Die Wirkstoffe des Apfels regen den Stoffwechsel an und wirken blutreinigend.

Der Duftexperte

Die Blüte der Drachenfrucht blüht nur eine Nacht. Während dieser kurzen Zeit versprüht sie soviel Duft wie eine Rose in ihrer ganzen Zeit.

Der oder die, aber niemals das Spargel

Auch wenn es seltsam klingt: Tatsächlich werden im deutschsprachigen Raum verschiedene Artikel für Spargel verwendet: In Deutschland und Österreich sagt man in der Regel der Spargel. In der Schweiz und auch in Süddeutschland wird mitunter die weibliche Form gebraucht: die Spargel, im Singular. Im Plural heißt es bei der männlichen Form dann die Spargel, bei der weiblichen die Spargeln. Die Spargel wird hingegen nicht verwendet.

Chüttene – keine tierischen Innereien

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war dieser Begriff gang und gäbe. Mit dem steigenden Einfluss des Hochdeutsch hat sich auch die Mundart gewandelt und so wurde aus den Chüttene – die Quitten. Das Wort Chütte leitet sich vom neudeutschen Wort Kütten ab. Die Schweiz machte zahlenmässig mehr Lautverschiebungen mit als Deutschland und so wurde aus dem Laut „K“ der laut „CH“ – und aus dem Wort Kütten die Chüttene.

Avocado ist eine Frucht

Die Avocado ist eine Beere und kein Gemüse.

Top-Vitamin-C-Lieferant

Guaven zählen zu den Top-Vitamin-C-Lieferanten unter den Früchten, denn sie decken mit etwa 270 0/00 Milligramm pro 100 0/00 Gramm fast den dreifachen Tagesbedarf des Vitamins. In Malaysia kommt Guave zunehmend in der modernen Medizin als Schmerzmittel zum Einsatz. Studien erwiesen eine schmerzlindernde, entkrampfende und narkoseähnliche Wirkung.

Chrusle – der stachlige Wohlgenuss

Was sich wie der wallende Kopfschmuck einer Person anhört, ist tatsächlich eine Frucht – und eine sehr feine dazu. Die berndeutsche Chrusle, ist zu Deutsch die Stachelbeere. Chrusle am liebsten frisch vom Strauch. Jedoch schmecken sie auch toll im Fruchtsalat oder in Muffins.

Mücken lieben Bananen

Menschen die kurz davor Bananen gegessen haben, werden von Mücken öfter gestochen.

Seltener Krebs mit Tomaten

Kaki, die süsse Tomate, ist besonders reich an Betacarotin, der Vorstufe von Vitamin A. Zahlreiche Studien zeigten, dass Menschen mit hohem Betacarotinspiegel im Blut seltener an Krebs erkranken.

12 Monate aus inländischer Ernte verfügbar

Der Apfel ist als einzige inländische Frucht das ganze Jahr über erhältlich. Ab Mitte Juli sind die ersten Frühsorten auf dem Markt. Einzelne Sorten sind dank moderner Lagertechnik von September bis Anfang Juli lagerbar. Für jeden Geschmack ist ein Apfel verfügbar. Dutzende Sorten verleihen jedem Apfel einen typischen Charakter, von süsslich bis säuerlichem Geschmack und in grüner, gelber oder roter Schale.

Feigen gegen Eisenmangel

Feigen liefern viel Magnesium. Der Mineralstoff lindert lästige Menstruationsbeschwerden, indem er Krämpfe löst. Zudem wirken Feigen möglichem Eisenmangel entgegen, der durch den Blutverlust entstehen kann. Bei Schmerzen sofort drei Stück essen

Pharao Tutanchamun bekam Granatäpfel mit ins Grab

In der Grabkammer von Pharao Tutanchamun Granatäpfel wurden gefunden.

Grüne Ananas sind auch reif

Ein Tipp beim Einkaufen: Auch grüne Ananas sind oft schon reif. Dass die Früchte aus Lateinamerika meist grün in die Schweiz kommen, liegt an den geringen Temperaturunterschieden, die am Äquator zwischen Tag und nach herrschen. Dadurch baut die Pflanze weniger Chlorophyll ab und bleibt grün. Die Ananas eignet sich hervorragend als Beilage zu Fischgerichten, denn das Vitamin C der Frucht trägt dazu bei, dass im Fisch enthaltene Mineralstoffe besser aufgenommen werden.

Apfel gegen Nervosität

Apfelschalentee hilft gegen Nervosität und geistige Erschöpfung und Tee aus Apfelbaumblätter fördert den Stoffwechsel.

Länger leben dank Papayas

Die Papaya ist die Frucht des langen Lebens, so eine chinesische Weisheit. Laut Studien hat sie tatsächlich eine verjüngende Wirkung. Das enthaltene Papain führt zu einer gesteigerten Bildung der Aminosäure Arginin. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung des Wachstumshormon HGH, das für die Zellerneuerung und die Regeneration von Haut, Muskeln, Knorpeln und Leber wichtig ist.

Eiszeit für den Spargel

Die Spargelzeit ist kurz - viel zu kurz für manche. Zum Glück lässt er sich gut einfrieren. Zum Ende der Saison hin wird das Gemüse oft günstiger angeboten. Dann kann man zugreifen und ihn einfrieren, um die Saison etwas zu verlängern. Wichtig dabei: Die Stangen sollten gefroren in den Kochtopf kommen und nicht vorher auftauen. Also vorher unbedingt schälen, aber nicht kochen oder blanchieren, wie es noch oft empfohlen wird. Dabei gehen Aromen und Vitamine verloren. Außerdem bilden sich bei gegartem Spargel Eiskristalle, die Stangen werden dann weich und matschig. Tiefgefrorener Spargel hält sich etwa ein halbes Jahr. 

Macadamia ist Weltmeister

Die Macadamianuss ist die härteste Nuss der Welt.

Ananas und Papayas machen das Fleisch zarter

Fleischfans aufgepasst: Die Ananas und Papaya enthalten Enzyme Bromelain und Papain spalten das zähe Bindegewebe des Fleisches, wodurch es besonders zart wird. Das Fleisch einfach vor der Zubereitung mit den Fruchtscheiben einreiben. Auch die Industrie macht sich diesem Effekt zunutze.

Angst vor Gemüse?

Lachanophobie bezeichnet die Angst vor Gemüse.

Vitamin C-Champion

Der Apfel enthält viele Mineralstoffe, Vitamine und gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe. Zwei Äpfel täglich decken die Hälfte des Vitamin C-Bedarfs und stärken damit entscheidend die Abwehrkraft. Kalium und B-Vitamine sind gut für die Nerven und Muskeln. Natrium ist an der Bildung von Verdauungssäften beteiligt. Pektin (ein Stoff aus der Schale) bindet Giftstoffe im Darm und regt die Darmtätigkeit an.

Häppere – in jeder Küche vorhanden

Häppere. Im Kanton Fribourg gibt es „Cervelats und Häppere“. Das sind einfach Kartoffeln. Häppere ist nämlich das Fribourgische Wort für unsere Härdöpfel und entspringt dem Alemannischen. Und Rösti ist dann Häppere-Brägu.

Granatäpfel für das Immunsystem

In Sachen sekundärer Pflanzstoffe, insbesondere Polyphenole, sind Granatäpfel die Nummer eins. Im Saft der Fruchtkörnchen stecken 20 verschiedene Immunstärkende Polyphenole – so viele wie in keinem anderen Lebensmittel. Besonders Frauen profitieren von Granatäpfeln: Sie enthalten Phytoöstrogene, die den Östrogenspiegel regulieren können und gegen prämenstruelle Beschwerden wirken.

Heiti – das heiss begehrte Superfood 

Heiti? Also Heidi oder wie? Nein, natürlich nicht. Auch hier handelt es sich um eine Frucht. Heiti heisst auf Berndeutsch Heidelbeere oder Blaubeere. Diese wird momentan als „Superfood“ angepriesen und ist daher besonders beliebt.

Schokolade der beliebteste Geschmack der Welt

Nach Schokolade sowie Vanille ist Orange die beliebteste Geschmacksrichtung der Welt.

Meertrübeli – die etwas andere Traube

Meertrübeli? Trauben aus dem Meer? Nein, Johannisbeeren! Doch wieso heissen die genau Meertrübeli? Trübeli ist noch einigermassen nachvollziehbar. Denn Johannisbeeren wachsen an Sträuchern in traubenähnlicher Struktur. Aber woher kommt das Meer? Ein Grund könnte sein, dass die Johannisbeeren vom Mittelmeerraum aus zu uns gekommen sind.

Heiserkeit eliminieren

Gebratene Äpfel mit Honig helfen gegen Heiserkeit.

Bölle – kein Ball sondern ein Gemüse

Der Ursprung des Wortes Bölle findet sich im Italienischen. Die Deutschschweiz und ihre Dialekte können in Westdeutschschweiz und Ostdeutschschweiz geteilt werden. Während das Wort Bölle vor allem in der Ostdeutschschweiz gebraucht wird, ist die Zwibele sein westdeutschschweizerisches Pendant. Beide Wörter leiten sich vom italienischen Wort cipolla [Zwiebel] ab.

Spargeltöne als Frische-Indiz

Frische ist bei Spargel das entscheidende Qualitätsmerkmal. Am besten sollte er frisch gestochen in den Topf kommen, aber das ist den wenigsten vergönnt. Ein paar Hinweise helfen bei der Beurteilung des Angebots im Supermarkt oder auf dem Markt: Die Schnittfläche muss glatt und feucht sein. Außerdem quietschen die Stangen, wenn man sie aneinander reibt, und sie brechen leicht.

Guggumere – hat nichts mit Kummer zu tun

Das Mundart Wort Guggumere entstammt dem lateinischen Fachausdruck cucumis sativus. Und was heisst das jetzt genau? Zu Deutsch Gurke.

Kürbisse ausschließlich zur Dekoration

99% der Kürbisse die in Amerika verkauft werden, dienen ausschließlich zur Dekoration.

Was Kirschen mit Spargel zu tun haben

Die Spargelsaison ist bekanntermaßen kurz: Am 24. Juni ist Ernteschluss, danach müssen sich Spargelfans wieder fast ein Jahr gedulden. So lange braucht die Pflanze, um sich zu erholen. Denn der Spargel wird nicht jedes Jahr neu gepflanzt, sondern trägt im besten Fall mehrere Jahre lang Früchte. Eine fränkische Bauernregel zum Ende der Saison bringt es so auf den Punkt: "Kirschen rot, Spargel tot."

Für Verstopfung und Durchfall die gleiche Frucht

Ein roher Apfel auf nüchternen Magen, gründlich gekaut, hilft gegen Verstopfung. Der gleiche Apfel aber fein gerieben wirkt gegen Durchfall.

Spargelstechen: Nicht nur Hand-, sondern auch Fußarbeit

Dass das Spargelstechen kein Zuckerschlecken, sondern schwere körperliche Arbeit ist, dürfte bekannt sein. Aber wie so oft macht man sich nicht klar, was das konkret bedeutet: Jede einzelne Stange muss per Hand aus dem Boden geholt werden. Noch einmal: Jede einzelne! Pro Hektar Fläche legen die Helfer daher mindestens fünf Kilometer zu Fuß zurück, berichtet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Wenn die Spargelstecher das Auf- und Abdecken der Folien, unter denen ein Großteil der Stangen liegen, selbst erledigen müssen, also ohne Maschinen, kann sich dieser Weg auf das Dreifache verlängern. Denn sie decken die Folie erst ab, ernten den Spargel und legen die Folie wieder auf. Daher bitte achtsam einkaufen, nichts verschwenden. 

Orchester aus Gemüse

Es gibt ein Orchester, das aus Gemüse verschiedene Instrumente herstellt und anschließend damit spielt.

Rambo und Spargeltarzan

Gut, man fragt sich so manches Mal, wie bestimmte Namen zustande kommen. Warum zum Beispiel Kartoffeln, die deutlich weniger elegant aussehen als Spargel, häufig liebliche Namen haben: Belinda, Sieglinde, Linda, Annabelle, auch Ackersegen oder Frühgold. Während Spargelsorten durchaus robust klingen können: Grolim, Gijnlim - als wären das Figuren aus "Herr der Ringe" - und, ja, Rambo. Rambo! Dabei steht Spargel doch eher für lange, schmale Männer und Jungen, von eher blassem und wenig offensivem Naturell. Spargeltarzane eben. Bei "Rambo" handelt es sich immerhin um eine robuste Pflanze mit sehr dicken Stangen und kräftigem Geschmack.

Die Erdbeere hat als einzige Frucht die Samen auf der Aussenseite

Eine Erdbeere hat durchschnittlich 250 Samen und ist die einzige Frucht die ihre Samen auch an der Aussenseite hat.

Spargel im Tier

Apropos Namen: Einige Tiere, winzige Kreaturen, sind nach dem Spargel benannt, tragen ihn sogar im Namen: zum Beispiel der Zwölfpunkt-Spargelkäfer, der Großgefleckte Spargelkäfer, der Fünfpunktige Spargelkäfer. Oder das Spargelhähnchen, was nach einem leckeren Rezept klingt, in Wahrheit aber auch ein Käfer ist. Und die Spargelfliege, kein Käfer dieses Mal, sondern tatsächlich eine Fliege. Die Namen sind etwas irreführend, denn bei all diesen Wesen handelt es sich um Schädlinge, die die jungen Triebe des Spargels angreifen oder die ganze Pflanze schädigen.

Mit Kiwis besser verdauen

Nach einem leckeren Grillabend sollte man als Dessert einmal Kiwis probieren, denn die Frucht enthält das Enzym Actinidin. Es hilft, Proteine im Fleisch aufzuspalten und so die Verdauung zu beschleunigen – das Essen liegt nicht mehr so schwer im Magen. Übrigens tüfteln Züchter gerade an einer neuen Kiwisorte – sind ihre Versuche erfolgreich, können wir bald auch rotes Fruchtfleisch löffeln.

Spargel auch roh genießbar

Die meisten Menschen kochen den Spargel, vor allem den weißen. Doch man kann ihn auch braten, im Ofen garen - oder eben roh genießen, etwa mariniert im Salat. Er schmeckt dann aber ganz anders. Der typische Geschmack des Spargels entfaltet sich erst beim Kochen. Den weißen Spargel bitte trotzdem sorgfältig schälen.

Mit Lichis bezahlen

In Südchina konnte man vor einigen Jahrzehnten in manchen Gegenden noch mit Litchis bezahlen.

Einen Spargel quer essen

Nicht jedes Gemüse kann von sich behaupten, eine eigene Redewendung zu haben. Spargel schon: "Einen Spargel quer essen" ist umgangssprachlich und steht für "einen sehr breiten Mund haben".

Karambole stoppt die Eisenzufuhr

Eisenmangel? Dann lieber Finger weg von der Sternfrucht (Karambole): Ihr hoher Gehalt an Oxalsäure blockiert die Aufnahme von Eisen im Körper. Wer kein Eisendefizit hat, macht die Exotin auf einem Grillspiess oder zu sommerlichen Cocktails.

Vorsicht - giftig!

Hätten Sie es gewusst? Spargel ist eine Giftpflanze! Nicht die Stangen selbst, sondern die roten Beeren des Spargellaubes, und auch die werden von offizieller Stelle als allenfalls gering giftig eingestuft, die Erbrechen und Bauchschmerzen auslösen können. Dafür reicht es schon, fünf bis sieben dieser Beeren zu essen.

Wer mehrere dieser Beeren gegessen hat, Kinder etwa, sollte viel Flüssigkeit wie Wasser oder Tee zu sich nehmen, rät die Informationszentrale für Vergiftungen am Zentrum für Kinderheilkunde des Bonner Uniklinikums. Ab sieben Beeren kann man eventuell Kohle verabreichen.

Die erste Frucht auf dem Mond

Die allererste Frucht die auf dem Mond verspeist wurde war ein Pfirsich.

Spargel-Allergie

Die Spargel-Allergie, auch "Spargelkrätze" genannt, kommt zum Glück selten vor, aber sie kommt vor. Bei entsprechend empfindlichen Menschen können die rohen Stangen eine allergische Reaktion auslösen, etwa wenn sie den Spargel schälen oder mit dem Spargelsaft in Berührung kommen. Dann können Reizungen der Haut oder der Augen und allergischer Schnupfen auftreten. Selbst Asthmaanfälle sind in Einzelfällen beschrieben worden.

Rhabarber hat am wenigsten Kalorien

Rhabarber ist das kohlenrienärmste Gemüse das es gibt.

Angst vor Spargel

Es gibt die seltsamsten Ängste, von denen die meisten Menschen nicht einmal ahnen, dass es sie gibt, die für die Betroffenen aber mehr oder weniger quälend sind, je nachdem, in welchem Maße sie damit konfrontiert werden: die Angst vor der Zahl 13 etwa, die Angst vor langen Wörtern, die Angst, von Enten beobachtet zu werden. Tatsächlich gibt es auch die Angst vor Spargel, Spargarophobie genannt, und offenbar ist sie nicht so selten, wie vielleicht vermutet: In Fachbüchern taucht sie in einer Liste häufiger Phobie auf.

Der Apfel als Schlankmacher

Der Apfel enthält wenig Kalorien. Gerade mal 55 kcal pro 100 Gramm. Er ist somit ein idealer Schlankmacher.

Bananenschalen sind gesund

Dass die Banane eine wahre Vitaminbombe ist, ist kaum etwas Neues. Aber auch die Bananenschale hat so einiges zu bieten. Bei vielen Früchten stecken die meisten Vitamine und Mineralien direkt unter oder sogar in der Schale und nicht im Fruchtfleisch. Die Banane gehört ebenfalls zu dieser Kategorie. Deshalb empfehlen Experten die Bananenschale gleich mit zu essen. Eine komische Vorstellung, denn hält man eine Banane in der Hand, lädt die Konsistenz und die leicht klebrige Oberfläche der Schale nicht gerade zum Reinbeißen ein. Was zunächst wie eine verrückte Idee klingt, solltest du unbedingt ausprobieren, denn die Bananenschale ist super gesund.

Rote Bete färbt nicht nur Hände und Fingernägel

Wer seine Haare lieber auf natürliche Art und Weise statt mit Chemikalien färben möchte, sollte es mal mit Roter Bete probieren. Denn die lila Knolle verleiht Ihrem Haar einen schönen Rot-Stich – zwar nur kurzzeitig, aber eine Alternative zu den aggressiven Chemieprodukten aus dem Droegeriemarkt ist sie dennoch.

Karotten enthalten kein Fett

Sie sind auf Diät? Dann haben wir den ultimativen Geheim-Tipp für Sie: Karotten, Karotten und nochmals Karotten. Ob in der Suppe, als Püree oder gebacken – sie schmecken immer köstlich. Noch dazu enthalten sie kein einziges Gramm Fett. Im Vergleich zu anderen Gemüsesorten halten sie aber durch ihren höheren Kohlenhydratanteil länger satt. So einfach kann Abnehmen sein!

Tiefgefrorene Erbsen sind am frischesten

Unglaublich: 95 Prozent aller geernteten Erbsen auf der Welt werden sofort eingefroren oder in Konserven eingelegt. Der Grund dafür ist simpel: Die frisch geernteten Hülsenfrüchte überleben nicht lange. Im Kühlschrank sind sie maximal 3 Tage lang haltbar, danach verlieren sie an Aroma und werden mehlig. Friert man sie hingegen ein, schmecken sie auch nach einem Jahr noch wie frisch vom Feld.

Ananas-Pflanzen haben ein kurzes und langweiliges Leben

Wer hätte das gewusst? Eine Ananas-Pflanze produziert nicht nur eine einzige Frucht pro Jahr, sondern trägt auch nur eine Blüte in ihrem ganzen Leben. Wie traurig, dass sie im Schnitt auch nur 5 Jahre lang lebt.

Bananen helfen gegen Mücken

Bananen ziehen Mücken an. Angeblich wird nämlich bei der Verdauung einer Banane ein bestimmter Geruch freigesetzt, der die nervigen Moskitos anlockt. Die Schale der Banane sollten Sie jedoch nicht wegschmeißen. Gleichzeitig kann sie nämlich als effektives Hausmittel gegen fiese Mückenstiche eingesetzt werden. Dafür müssen Sie den Stich lediglich mit der Innenseite der Banane einreiben – und zwar so lange, bis der Juckreiz weg ist. Praktisch, oder?

Kürbisse zählen zum Obst und nicht zum Gemüse

Wussten Sie, dass Kürbisse gar kein Gemüse sind? Sie zählen zur Familie der Kürbisgewächse und gehören somit dem Pflanzenstamm der Beerenfrüchte an. Ihre engeren Verwandten sind Gurken, Melonen und Zucchinis.

Äpfel bestehen zum Teil nur aus Luft

Ja, richtig gelesen. Äpfel bestehen aus Luft - und zwar zu genau 25 Prozent. Das erklärt auch, warum sie im Gegensatz zu Birnen im Wasser nicht untergehen, sondern auf der Oberfläche bleiben.

Kartoffeln waren die ersten im All

Wow, das erste Nahrungsmittel, das im Weltall angebaut wurde, waren Kartoffeln. 1996 flog die erste Kartoffelpflanze mit dem Spaceshuttle in Richtung Mond. Wie sich die Astronauten wohl gefühlt haben müssen? Endlich kein Dosen-Essen mehr!

Gurken können vieles ...

Gurken sind vielseitiger, als Sie denken. Oder hätten Sie gewusst, dass man mit der Außenseite einer Gurke sogar Bleistift-Striche wegradieren kann? Praktisch für Schulkinder, die Ihren Radiergummi nicht mehr finden können.

Gurken sind weltweit das wasserhaltigste Lebensmittel

Salatgurken bestehen zu 97 Prozent aus Wasser. Somit sind sie die wasserhaltigsten Lebensmittel auf der Welt. Dicht gefolgt werden sie von der Wassermelone mit 96 Prozent und dem Kopfsalat mit ganzen 95 Prozent.

Ingwer

Ingwer wird eine immunstimulierende, desinfizierende und schmerzlindernde Wirkung nachgesagt, was einen frischen Ingwertee bei Erkältungen besonders wohltuend macht. Gebt dazu einfach 2 Esslöffel frisch geriebenen Ingwer in einen halben Liter heißes Wasser und lasst das Ganze etwa 10 Minuten lang ziehen. Für einen Extraschuss Vitamin C könnt ihr noch etwas Zitronensaft in euren Tee geben oder ihn mit Honig süßen, was besonders bei Halsschmerzen gut tut.

Paprikagewürz

Paprikagewürz ist reich an Vitamin C und Antioxidantien. Es hilft, Halsschmerzen zu lindern, wirkt abschwellend und gegen Müdigkeit, die eine dicke Erkältung oft mit sich bringt. Seid also ruhig großzügig beim Würzen eurer Gerichte.

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer wärmt von innen, fördert die Abwehrkräfte, wirkt fiebersenkend und sogar gegen oxidativen Stress, der nicht selten dafür verantwortlich ist, dass unser Immunsystem schwächelt und wir uns eine Erkältung einfangen. Super eignet sich bei eurer Erkältung ein Pfeffersud mit Zitronensaft. Zerstoß dazu einen Teelöffel Pfefferkörner und gebt diese in 150 ml heißes Wasser. Dann gebt ihr den Zitronensaft hinzu. Bei Halsschmerzen oder auch einfach für den guten Geschmack, kann noch ein TL Honig dazu gegeben werden. Diesen solltet ihr jedoch immer erst dazu geben, wenn das Wasser auf 40 °C heruntergekühlt ist, da die Proteine im Honig sonst denaturieren und er die gesundheitsfördernden Eigenschaften verliert.

Anis

Wenn ihr Husten habt, kann euch Anis helfen. Lasst einen Teelöffel 10 Minuten lang in einer Tasse mit heißem Wasser ziehen und trinkt das Wasser dann lauwarm. Eine Alternative ist Anisbutter, mit der schon Babys bei Erkältungen behandelt werden können, indem man ihnen die Butter direkt unter die Nase schmiert. Die ätherischen Öle in dieser sind schleimlösend und fördern den Schlaf.

Rosmarin

Rosmarin wirkt einerseits entzündungshemmend und antiseptisch und liefert andererseits viele Vitamine und Mineralien wie Vitamin A und C, Eisen, Calcium, Magnesium und Antioxidantien. Frisch aufgebrühter Rosmarintee kann somit unser Immunsystem stärken und uns nach einer dicken Erkältung schnell wieder auf die Beine helfen. Gebt einfach 1-1,5 TL getrocknete oder frische Rosmarinblätter in eine Tasse mit heißem Wasser und lasst den Tee mindestens 5 Minuten lang ziehen.

Apfelsaft ist eine kalorienarme Alternative zu Cola

Aufgrund des hohen Fruchtzuckeranteils hat ein Glas Apfelsaft (250ml) mit 115 Kalorien mehr Kalorien als ein Glas Cola (95 Kalorien). Wem eine gesunde Ernährung wichtig ist, der sollte vermehrt Wasser und ungesüßten Tee trinken und auf Fruchtsäfte und Softdrinks verzichten.

Frisches Gemüse ist gesünder als gekochtes

Wer denkt, dass nur frisches Gemüse gesund ist, irrt sich. Gekochte Karotten enthalten beispielsweise mehr Carotinoide als frische Karotten. Auch gedünstete Tomaten haben einen höheren Anteil an Lycopin als frische Tomaten.

Sushi eignet sich während einer Diät

Für viele, die auf Low-Carb setzen, ist Sushi die perfekte Alternative zu anderen Mahlzeiten. Allerdings enthält eine Portion Lachsrollen mit 60 Gramm Kohlenhydraten 23 Gramm mehr als ein Burger, der allerdings insgesamt mehr Kalorien enthält. Wenn Sie Gewicht verlieren möchten, ist Sushi keine angebrachte Alternative.

Honig ist ein kalorienarmer Zuckerersatz

Ob im Tee oder im Joghurt – die meisten glauben, dass Honig figurfreundlicher als Zucker ist. Tatsächlich enthält ein Teelöffel Honig mit 25 Kalorien mehr Kalorien als ein Teelöffel Zucker mit 16 Kalorien.

Getrocknetes Obst ist der perfekte Snack für zwischendurch

Beim Trocknen verliert Obst bis zu 80 Prozent seiner Vitamine und Antioxidantien, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Sie lieber zu frischem Obst greifen sollten.

Popcorn ist ungesund

Das sind besonders gute Neuigkeiten: Popcorn ist gesund. Eine Portion enthält stolze 300 mg Antioxidantien, während ein Apfel nur 160 mg enthält. Zusätzlich hat Popcorn einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Selbstverständlich ist gesalzenes Popcorn besser als gezuckertes.

Käse hemmt jede Diät

Ein weit verbreiteter Diät-Mythos lautet, dass Sie komplett auf Käse verzichten sollten, da dieser viel Fett und Kalorien enthält. Was viele aber nicht wissen, ist, dass 100 Gramm Käse knapp 750 mg Calcium enthalten und daher sehr gesund sind. Außerdem verhindert die in Käse enthaltene Linolsäure die Ansammlung von Fett und hilft somit sogar dabei, abzunehmen.

Fettarme Produkte sind gesünder

Ein häufiger Trugschluss ist, dass fettarme Produkte in einer gesunden Ernährung die bessere Wahl sind. Da Fett dem Lebensmittel aber seinen Geschmack verleiht, bedarf es bei fettarmen mehrerer Geschmacksverstärker, die in Wahrheit oft mehr Kalorien enthalten. Alle Milchprodukte verfügen außerdem über fettlösliche Vitamine, was bei fettfreien Milchprodukten wiederum bedeutet: kein Fett, keine Vitamine.

Bananen zum Frühstück?

Was auf den ersten Blick eine gesunde Wahl zu sein scheint, entpuppt sich jetzt als großer Irrtum. Deshalb warnen Ernährungsexperten sogar davor Bananen zum Frühstück zu essen!
Bananen lassen Blutzucker in die Höhe schnellen Eins vorweg: Bananen sind gesund und aufgrund ihres hohen Kaliumwerts (wichtig für das Herz, die Muskulatur und die Nerven) und als Vitamin B6-Quelle (für starke Nerven und das Immunsystem) nicht grundsätzlich vom Speiseplan zu streichen.

Warum haben Erdbeeren ein Ananasaroma?

Unsere heutige Erdbeere wird auch Ananaserdbeere genannt. Sie entstand durch eine zufällige Kreuzung zweier aus Übersee eingeführter Beeren. Ihren Namen verdankt die Ananaserdbeere ihrem ausgeprägten Aroma.

Erdbeeren sind Sammelnussfrüchte

Erdbeeren sind nicht wie oft gedacht Obst. Sie sind auch keine Beeren. Botanisch gesehen sind es Scheinfrüchte oder Sammelnussfrüchte. Das, was wir so gerne verspeisen, ist die fleischig verdickte Blütenachse, auf der die Nüsschen sitzen.

Erdbeeren erhöhen die sexuelle Lust

Die Erdbeere gilt als Symbol der sexuellen Lust und war auch das Attribut vieler antiker Liebesgöttinnen. Sie steht für Sinnlichkeit und die Verlockung zur Sünde. Daher stammt auch der Begriff Erdbeermund, der im Gedicht "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“ von Paul Zech bewundert wird.

Die Schlankmacher

Erdbeeren sorgen für die schlanke Linie. 100 Gramm schlagen mit gerade einmal 32 Kilokalorien zu Buche. Außerdem fördert ihr hoher Gehalt an Ballaststoffen die Verdauung.

Erdbeeren beugen Krebs vor

Erdbeeren enthalten Polyphenole. Die sekundären Pflanzenstoffe sollen gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Eine richtige Vitamin-B Bombe

Erdbeeren sind eine richtige Vitamin-C-Bombe. Der Gehalt liegt höher als bei Zitronen oder Orangen. Eine Schale deckt sogar den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Außerdem enthält die Beere viel Folsäure, Kalzium, Kalium, Eisen, Zink, Kupfer und Mineralstoffe.

Erdbeeren ungewöhnlich zubereitet

Erdbeeren schmecken nicht nur mit Schlagsahne und Zucker. Ein echtes Erlebnis sind die Früchtchen mit Balsamico, Honig und Pfeffer. Mittlerweile werden sie auch immer häufiger in Salaten verwendet. Oder wie wäre es einmal mit Erdbeerketchup? Das schmeckt angeblich wunderbar zu Burgern.

Unsere Partner:

PepeRolli